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Wettbewerbe Architekten Hochberg+ Neff

Architekten Hochberg Neff Darmstadt
Gerhard Neff, Architekt BDA zusammen mit Harald Neu Architekt und Städtebauarchitekt BDA
Christian Heinisch und Isabell Palkowitsch

Erläuterungsbericht
Leitidee des Entwurfs ist die Innenentwicklung des „Rathausblocks“ für qualitätvolle Nutzungen und die Verknüpfung mit den bestehenden räumlichen und funktionalen Bezügen des Ortes.Insbesondere das Zusammenwirken von bestehenden und neuen Gebäuden sowie die Neuordnung und Aufwertung der Freiflächen und Wege schaffen ein attraktives Stadtquartier mit besonderem Charme.
Städtebauliches Konzept
Der Innenbereich des Planungsgebietes, vormals in „2. Reihe“ gelegen, wird über eine in Süd-Nord Richtung verlaufende innere Achse erschlossen und neu geordnet.Dieses neue innere „Raumgerüst“ verbindet die Wickerer Straße im Süden mit dem Bereich um Kirche und Rathaus im Norden.Der Entwurf gliedert das Gebiet in 3 Teilbereiche mit unterschiedlicher Charakteristik.
Teilbereich Nord – Sondernutzungen Kirche, Gemeindehaus und Rathaus
Im Norden wird das Quartier durch den neuen Rathausanbau zur Bahnhofstraße und dem neuen Rathausplatz räumlich gefasst. Das Dreieck „Rathausneubau“ schließt als städtebaulich regulierendes Element den Bereich um die öffentlichen Einrichtungen mit dem kleinen Stadtpark zwischen Kirche und Rathaus nach Süden ab und leitet nach Westen entlang des Neubaus zur Erzberger Straße. Das Rathaus orientiert sich nach Süden zum neuen Rathausplatz, setzt sich bewusst vom Altbau über einen leichten transparenten Steg ab und bildet einen signifikanten Ort innerhalb des Quartiers.
Teilbereich Mitte zwischen Bahnhofstraße und Erzberger Straße – Nachverdichtung
Im Osten zwischen Rathausplatz und „Kapellengasse“ wird der Quartiersrand zur Rathausstraße mit einer kompakten, maßstäblichen Wohn- und Geschäftsbebauung arrondiert. An der Nordspitze zum Rathausplatz gelegen wird ein Café oder Restaurant mit Orientierung zum neuen Rathausplatz vorgeschlagen. Im Westen an der Erzbergerstraße sollten die Bebauung im Bestand erhalten und innerhalb der bestehenden, funktionsfähigen Struktur weiterentwickelt werden. Im Blockinneren sind Hofhäuser („Flörsheimer Hoftyp“) beidseitig an der neuen inneren Wohnstraße angeordnet. Die einzelnen Häuser können flexibel auf unterschiedliche Wohnformen reagieren. Das kleine „Hinterhaus“ lässt verschiedene Nutzungen als Einlieger-Wohnung, Werkstatt oder Atelier zu und kann über Fußwege separat erschlossen werden.
Teilbereich Süd – Stadt-Reparatur
Zur Wickerer Straße werden die bestehenden Raumkanten durch neue Wohn- und Geschäftsgebäude aufgenommen. In Verlängerung der Eisenbahnstraße entsteht über eine Baum bestandene platzartige Aufweitung der neue Quartierszugang.
Nach Osten auf Flur Nr. 23/4 wird das schöne alte Scheunengebäude durch ein Gebäude gleicher Kubatur zu einem Ensemble mit zugeordnetem Außenbereich für Gastronomie oder kulturelle Nutzungen ergänzt.Die alte Kapelle bleibt erhalten und markiert den östlichen Quartierszugang. Als Nutzung wird ein Andachtsraum („Raum der Stille“) vorgeschlagen, der kleine, auf wechselnde Themen bezogene Ausstellungen aufnehmen kann.Nach Westen, gegenüber dem Scheunen-Ensemble ist ein größerer Baum bestandener Quartiersplatz vorgesehen, der als Parkplatz und temporär für Veranstaltungen genutzt werden kann.
Freiflächenkonzept
Das Gebiet wird durch ein vernetztes System von Straßen, Wegen und Plätzen erschlossen, die einen möglichst einheitlichen, ruhigen Ausbau-Standard erhalten sollen. Die räumlichen Qualitäten entstehen durch ein spannungsvolles Nebeneinander von platzartigen Aufweitungen und schmalen Gassenprofilen. Die Freiflächen werden durch klare Linienführungen, Baumstellungen und Beleuchtungen gegliedert und so hinsichtlich der Funktion verständlich gemacht.
Erschließung und öffentlicher Parkraum
Die Verkehrsflächen innerhalb des Gebietes sollten als verkehrsberuhigter Bereich ausgewiesen werden. Öffentliche Stellplätze sind auf dem großen Quartiersplatz, in der Kapellengasse, sowie - zeitlich auf die Dienstzeiten beschränkt - auf dem Rathausplatz möglich.Entlang der Bahnhofstraße sollen die Gehwege verbreitert werden und ein Parkstreifen mit Längsparkplätzen entstehen. Unterhalb der Rathauserweiterung ist optional eine Tiefgarage möglich.

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© Architekten Hochberg-Neff · 55276 Oppenheim · www.hochberg-neff.de · www.scheunenumbau.de · design: nobt